Die Definition nimmt im Q-Zyklus eine entscheidende Rolle ein: die unterschiedlichen Wertvorstellungen und Sichtweisen aller Interessengruppen müssen berücksichtigt werden. Werden diese nicht miteinbezogen, so kann dies zu einer geringen Akzeptanz des entwickelten Qualitätsbegriffs und der damit verbundenen Entwicklung führen.
Problematisch kann auch ein Qualitätsbegriff sein, auf den sich zwar alle Beteiligten einigen können, der aber aufgrund mangelnder Überprüfbarkeit nicht gemessen werden kann.
Schritt 1 - Einstieg
Im ersten Schritt des Qualitätszyklus gilt es, sich einen Überblick über die aktuelle Situation zu verschaffen. Dies geschieht mit Hilfe einer Ist-Analyse, die bereits getätigte Massnahmen eruiert und Handlungsbedarf aufzeigt. Die Ist-Analyse bildet eine gute Diskussionsgrundlage im Hinblick auf allfällige Anpassungen.
Schritt 2 - Qualitätsdimensionen
Die Definition des Entwicklungsthemas steht im Zentrum des zweiten Schrittes. Die Orientierung an den Qualitätsdimensionen des Q-Hauses ermöglicht eine gemeinsame Schwerpunkt- und Themensetzung.
Schritt 3 - Kriterien
Der dritte Schritt des Qualitätszyklus beinhaltet die Definition der zu untersuchenden Kriterien pro Schwerpunkt. Damit entscheiden die Beteiligten, was sie unter Qualität verstehen und wie sich diese manifestieren soll.
Schritt 4 - Indikatoren
Indikatoren sind beobachtbare Merkmale oder Merkmalsausprägungen, die den Zustand, die Beschaffenheit oder Qualität eines komplexen Kriteriums anzeigen. Im Bildungswesen bezeichnen Indikatoren Zustände, Ereignisse, Prozesse oder Ergebnisse, die anzeigen, ob ein bestimmtes Qualitätskriterium erfüllt ist oder nicht. Die Auswahl der Indikatoren bestimmt die Instrumente der Datenerhebung.