Sie als Lehrperson stellen in Ihrem Sport- und Bewegungsunterricht grosse Leistungsunterschiede fest. Bezüglich Über- und Unterforderung der Schülerinnen und Schüler sind Sie persönlich unsicher. Wie können Sie sich Gewissheit verschaffen?
Anwendungsbeispiel Basis/ Leistungsunterschiede
1. Qualität definieren
Steigen Sie in den Q-Zyklus ein, indem Sie sich fragen, was genau Sie untersuchen möchten. Wählen Sie anschliessend im Kriterienkatalog
den gewünschten Kanton und die Schulstufe aus.
Wählen Sie im Q-Haus einen Qualitätsbereich, dann eine Qualitätsdimension aus.
→ z.B.: «Prozess - Unterricht» - «H Durchführung»
Aus den in der Dimension «H» aufgeführten Kriterien wählen Sie das für Ihre Situation geeignete Kriterium aus.
→ «Beobachten und Reagieren»
→ «Die individuellen Lernziele werden aufgrund der Beobachtungen angepasst.»
2. Daten erheben
Wählen Sie für «Beobachten und Reagieren» ein Instrument aus und passen Sie es ggf. Ihren Bedürfnissen an. In diesem Fall empfiehlt sich für die Basisstufe der Feedbackturm.
Planen Sie das Vorgehen (evtl. mit einer weiteren Lehrperson) und erheben Sie die Daten mittels gezielter Fragestellung und Turmbauen im Plenum am Ende der Lektion bzw. der Lektionsreihe.
Halten Sie die Ergebnisse fest und bereiten Sie sie für die Auswertung auf.
3. Daten auswerten
Tragen Sie die Daten in übersichtlicher Form zusammen (Datenverdichtung).
Analysieren Sie die Resultate für sich und vergleichen Sie ihre Interpretation evtl. mit derjenigen einer anderen Lehrperson.
4. Massnahmen umsetzen
Planen Sie Massnahmen. z.B. individualisierte Postenangebote im Sport- und Bewegungsunterricht.
Informieren Sie Ihre Schülerinnen und Schüler. Setzen Sie die Massnahmen in Ihrem Unterricht um.





